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Die Klausuren im 2. Examen betreffen – unabhängig davon, ob es sich um staatsanwaltliche, richterliche oder anwaltliche Aufgabenstellungen handelt – zu mehr als 50 % das materielle Recht. Und das unterscheidet sich sowohl in der der einschlägigen Tatbestände und Probleme als auch in der geforderten Darstellung von den Anforderungen im 1. Examen. Da helfen auch die im 2. Examen zugelassenen Kommentare nur wenig. Viele Rechtsfragen werden dort nur thesenhaft und ohne ausführliche Argumentation dargestellt. Zudem fehlt die Zeit zum Nachschlagen eines jeden Problems.

Diesem Umstand trägt das vorliegende Skript Rechnung: Das für das 1. Examen erworbene Wissen wird als Kenntnisstand vorausgesetzt. Der gesamte Stoff unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung und der Auswertung von Examensklausuren wird in einem Band zusammengefasst und ermöglicht so eine komprimierte und gezielte Wiederholung. Zu den wichtigsten Rechtsproblemen und Streitständen werden Musterformulierungen geboten. Auf besondere Konstellationen und typische Fehler wird besonders hingewiesen.

Die Autoren sind erfahrene Rechtsanwälte und Repetitoren und kennen die Anforderungen im Assessorexamen. 

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Rezension zur aktuellen Auflage aus "STUDIUM - Buchmagazin für Studierende, Sommersemester 2017

"Die drei Autoren dieses Bandes der Alpmann/Schmidt-Skripten für Referendare möchten mit dem Vorurteil aufräumen, dass das materiellrechtliche Strafrechtswissen aus dem Jurastudium bzw. dem ersten Staatsexamen auch im zweiten Staatsexamen ausreicht. Denn zur Not, wenn es brenzlig wird, habe man in den Klausuren ja „den Fischer“ zur Hand. Es ist zwar richtig, dass das Verfahrensrecht im zweiten Examen  eine wesentlich größere Rolle spielt als im ersten, schließlich geht es um tatsächliche Fälle, Beweisaufnahmen, Gutachten, Urteile, Beschlüsse und Verfügungen. Dennoch macht das materielle Strafrecht ungefähr 50 Prozent der Klausuren im zweiten Staatsexamen aus. Es zu vernachlässigen wäre also grob fahrlässig. Allein schon deshalb, weil in der Praxis oft vorkommende Delikte wie Trunkenheitsfahrten und Fahrerflucht im Jurastudium eher am Rande behandelt werden. Die wenigsten Examenskandidaten sind deshalb hier versiert. Die Autoren, erfahrene Anwälte und Repetitoren, lassen das gesamte materielle Strafrecht – soweit es ihnen examensrelevant erscheint – noch einmal Revue passieren, also den Allgemeinen und Besonderen Teil des Strafgesetzbuches. Dabei geht es nicht darum, Grundwissen zu vermitteln – das setzen sie voraus –, sondern das Strafrecht aus der Gerichtspraxis zu beleuchten, so wie es Anklageschriften, Urteile, Beschlüsse und Anwaltsklausuren erfordern. Das Skript vor der Prüfung durchzuarbeiten ist natürlich ein zusätzlicher Kraftakt. Doch er könnte sich in Form einer besseren Note schnell bezahlt machen." 

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