Trefferquote

Examensreport Hamburg

Hamburg 06/2015

 

Alpmann Schmidt Hamburg

Wir ziehen Bilanz –

Trefferquote überragend !



Zivilrecht I:
Kurzfassung Inhalt: Student schließt über Internet einen Mietvertrag mit einem Einzelkaufmann. Er wollte kündigen oder widerrufen. Während der Mietzeit kommt es zu Schäden durch diverse Partys. Kann der Student widerrufen und welche Ansprüche stehen dem Vermieter zu?
Bei AS im Kurs: Das Kündigungsrecht des Mieters behandeln wir in unserem Examenskurs anhand der Fälle 8 und 9 im Schuldrecht BT. Das Verbraucherwiderrufsrecht wird wiederholt im Examenskurs (Grundlegend: Schuldrecht AT Fall 6) und daneben auch im Crashkurs behandelt. Fazit: Gut vorbereitet mit AS!
 
Zivilrecht II:
Kurzfassung Inhalt: A und B wollen gemeinsam ins Drogengeschäft einsteigen. Zu diesem Zweck leiht sich B bei der C ein Wohnmobil, das dann als „mobiles Drogen-Labor“ genutzt werden soll. Infolge eines durch A verursachten Brandes kam es zu Schäden am Wohnmobil. Die drogensüchtige C verlangt aus diesem Grunde Schadensersatz von dem A. Sie nimmt jedoch das Angebot des B an, auf ihre Ansprüche gegen Überlassung eines „Tütchens“ zu verzichten. Später fordert C dennoch Schadensersatz von A. Es entwickelt sich ein Streit, in dessen Zuge C gegen den Briefkasten des A tritt und A gegen den Autospiegel der C. Es soll eine Verrechnung erfolgen. Zu prüfen waren Ansprüche der C gegen A auf Schadensersatz für das Wohnmobil, den Außenspiegel und Nutzungsausfall für ihr KFZ.
Bei AS im Kurs: Die Prüfung vertraglicher und deliktischer Schadensersatzansprüche ist in unserem Examenskurs immer wieder Gegenstand der Falllösungen. Auch der Umgang mit Ausfallschäden ist für AS-Hörer mit Blick auf Schuldrecht BT Fall 4 ein guter Bekannter  Die Frage der teleologischen Reduktion des § 393 BGB bei gegenseitigen Forderungen aus vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen und einheitlichem Lebensverhältnis wurde sowohl in unserem Examenskurs (Schuldrecht AT Fall 9) als auch im Hamburger und Kieler Crashkurs anhand der grundlegenden BGH-Entscheidung (RÜ 2009, 656) behandelt. Kein Problem für AS-Hörer!
  
Zivilrecht III:
Kurzfassung Inhalt: Drei Teilaufgaben: LKW transportiert Bagger auf Autobahn mit falscher Absenkung, wodurch es zu einem Brückenschaden kommt. Daraufhin wird die Autobahn für ein paar Tage gesperrt und ein Betreiber einer Autobahngaststätte verzeichnet einen entsprechenden Einnahmeausfall.
Im zweiten Teil fährt der stark alkoholisierte  A mit zu hoher Geschwindigkeit, wobei es zu einem Unfall mit dem Ehepaar E und C, die Motorrad fahren, kommt. C überlebt jedoch muss aber miterleben wie seine Frau stirbt. Er begehrt Schmerzensgeld.
Im dritten Teil geht es nochmal um einen Unfall, wobei der potenzielle Anspruchssteller weder den Fahrer noch das das dahinter stehenden Transportunternehmen – eine OHG – in Anspruch nehmen will, sondern den P einen ausgeschiedenen OHG-Gesellschafter.
 
Bei AS im Kurs: Alles gut mit dem Examenskurs insb. der Besprechung Klausurtyp StVG-Klausur (Deliktsrecht Fall 9 und 11), Problem Schockschaden sowie der im Kurs ausführlich behandelten Frage, wann eine Eigentums- oder Besitzverletzung vorliegt (Deliktsrecht Fall 3), lösbar. Zudem:
Erster Teil Autobahnraststätten-Fall:
Volltreffer RÜ 2015, 149. Der Fall wurde nur zwei Tage vorher im Kieler Crashkurs am Samstag (Montag war die Klausur!) durchgesprochen und als besonders heiß hervorgehoben.
Zweiter Teil Motorrad-Unfall/Schockschaden:
Volltreffer RÜ 2015, 216. Der Fall wurde nur zwei Tage vorher im Kieler Crashkurs am Samstag (Montag war die Klausur!) behandelt.
 
Dritter Teil: Nachhaftung eines OHG-Gesellschafters haben wir ausführlich im Examens- und Crashkurs behandelt. AS-Hörer sind hierauf gut vorbereitet.
Insgesamt eine Traumklausur für unsere Kursteilnehmer!
 
Strafrecht
Kurzfassung Inhalt: A zündet sein Haus an, um an die Versicherungssumme zu gelangen, wobei C ihm das Benzin besorgen sollte. Ein Feuerwehrmann kommt zu Hilfe, weil er glaubt, es schliefen Personen im Haus. Durch einen brennenden Balken kommt der Feuerwehrmann zu Tode.
Im zweiten Teil waren A, B und C bei dem B zuhause und haben Playstation gespielt. Irgendwann will B ins Bett. Weil C aber nicht gehen will, kommt es zum Streit. C schlägt um sich. B nimmt den C in den Schwitzkasten. A ist währenddessen auf der Toilette. Irgendwann hat dann C aufgehört, um sich zu schlagen. Eigentlich wollte B dann von ihm ablassen, aber der A hat ihm zugerufen, dass C nur simuliere und daher hat er den C weiter im Schwitzkasten gehabt. Er selber hat aber auch gedacht, der C täusche die Ohnmacht nur vor. C ist verstorben. A nahm den Tod billigend in Kauf.
Bei AS im Kurs: Beim ersten Teil handelt es sich um einen klassischen Brandstiftungsfall (Examenskurs NVD Fall 10) gepaart mit den Problemen des erfolgsqualifizierten Delikts (vgl. Examenskurs AT Fall 13). Mit den dazugehörigen Besprechungen im Examenskurs und Crashkurs sowie den behandelten Deliktsassoziationen sehr gut lösbar für AS-Kursteilnehmer.
Zweiter Teil: Erlaubnistatbestandsirrtum (Examenskurs AS AT Fall 15) zudem:
Volltreffer RÜ 2015, 26. Der Fall wurde vorher im Hamburger und Kieler Crashkurs komplett durchgesprochen und als besonders heiß hervorgehoben. Unterschied zur Original-Vorlage des BGH war der Tötungsvorsatz.
AS-Kursteilnehmer waren perfekt vorbereitet!
 
Öffentliches Recht I
Kurzfassung: Inhalt Anwaltliche Berufsregeln – Prüfung Art. 12 GG. Werbeeinschränkungen für Anwälte.
Bei As im Kurs: Grundrechte Fall 1 behandelt ausführlich Art. 12 GG auch anhand anwaltlicher Berufsregeln. Wer den Fall kennt, hatte mit dieser Examensklausur keine Sorgen. Darüber hinaus war die Klausurvorlage aber auch in der RÜ:
RÜ 2015, 326. Im Examen allerdings als Urteils-Verfassungsbeschwerde, die in etlichen Fällen im Examenskurs behandelt wird. AS-Kursteilnehmer waren demnach perfekt vorbereitet.
 
Öffentliches Recht II
Kurzfassung Inhalt: A hat einen Waffenschein seit 2009 und wollte 2015 auf die Jagd gehen. Stattdessen hat er aufgrund des Wetters drei Gläser Wein getrunken und ein Glas Vodka. Da sich die Wettervorhersage nicht bestätigte, ist er dann abends doch noch auf die Jagd. Auf dem Rückweg wurde er von der Polizeikontrolle angehalten. Er hat einen Bußgeldbescheid wegen der Trunkenheitsfahrt erhalten, den er auch für berechtigt hielt. Des Weiteren hat er einen Bescheid erhalten, in dem sein Waffenschein, wegen des Gebrauchs einer Waffe im alkoholisierten Zustand, widerrufen wurde. Er sei unzuverlässig war die Begründung. Dagegen wehrt sich A im vorläufigen Rechtsschutz.
Im zweiten Teil wird dem B der Jagdschein entzogen, da dieser seine Waffe mit einer Knallpatrone gegen einen Dieb eingesetzt hat.
 
Bei AS im Kurs: Vorläufiger Rechtsschutz wird mit allen Problemen mehrfach im Examenskurs behandelt. Perfekter Einstieg für unsere Kursteilnehmer. Zudem:
 
Die zugrundeliegende waffenrechtliche Entscheidung wird im RÜ-Beitrag „Rund um die waffenrechtliche Zuverlässigkeit“ (RÜ 2015, 248) ausführlich behandelt.